Nach dem missglückten Heim-Auftakt (3:7) am vergangenen Sonntag gegen den TC Unna müssen Westfalia Westerkappelns Tennis-Regionalligadamen diesmal nach Köln reisen. Dort treffen sie am Sonntag auf den Kölner THC Stadion RW. Die Kölnerinnen belegten im Vorjahr den dritten Rang hinter Lintorf und Union Münster. Vor einem Jahr standen sich beide Mannschaften in Westerkappeln gegenüber, die Westfalia verlor damals mit 2:7. An beiden Punktegewinnen war die Ukrainerin Anastasiya Vasylyeva, die sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite von Celine Beermann ihre Matches gewann, beteiligt. Vasylyeva ist in dieser Saison aber nicht mehr für Westerkappeln im Einsatz.
Am vergangenen Sonntag gegen Unna mussten die Westerkappelnerinnen auf ihre neue Nummer eins Olga Ianchuk aus der Ukraine noch verzichten. Sollte sie diesmal in Köln für die Westfalia in Köln dabei sein, rückt die Niederländerin Mandy van den Eerenbeemt, die trotz ihrer Dreisatzneiderlage einen guten Einstand hatte, an die zweite Position. Entsprechend verschieben sich auch die weiteren Ränge. Dennoch treten die Damen um Mannschaftsführerin Mareike Nietiedt in Köln als Außenseiter an. Aber wie schon gegen den starken Aufsteiger aus Unna wird sich das Team wieder voll reinhängen und bei diesmal wohl besseren äußeren Bedingungen und das bestmögliche Tennis bieten.
Die Kölnerinnen haben vier Ausländerinnen im Aufgebot. Topspielerin ist die Niederländerin Lisanne Van Riet. Sie verlor jedoch das Spitzeneinzel in Marienburg im Champions-Tue-Break. Am Ende gewannen die Kölnerinnen aber dort am vergangenen Sonntag unangefochten mit 8:1, wobei die drei Doppel sogar kampflos den Gästespielerinnen zugesprochen wurden, da Marienburg hier komplett verzichtete.
Als zweite von vier ausländischen Spielerinnen stand in Marienburg an Nummer zwei die Polin Natalia Kolat, die dabei hart kämpfen musste, um sich schließlich doch in zwei Sätzen durchzusetzen.
Am Sonntag ist nun ein neues Spiel. Den einen oder anderen Punkt wollen die Westerkappelnerinnen mit nach Hause bringen. Ob mehr herausspringt, als beim Vergleich vor einem Jahr ist offen. Viel hängt – wie immer – auf beiden Seiten davon ab, wer tatsächlich am Sonntag auf dem Tennis-Court steht. Bericht: Uwe Wolter
Foto: Niklas Tüpker

Auf Celine Beermann, die vor einem Jahr gegen Köln im Doppel punkten konnte, und Westfalias Damenteam wartet am Sonntag in der Domstadt die nächste schwere Aufgabe.
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Westfalia-Damen in Köln nur Außenseiter

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