Westfalenliga Herren
Blau-Weiß Soest – W. Westerkappeln 6:0
Als klarer Außenseiter waren die Westerkappelner nach Soest gefahren. Aus dieser Rollenverteilung kamen sie dann auch zu keinem Zeitpunkt heraus. Alle vier Einzel gingen an die Gastgeber. Am engsten war noch die Partie an der Nummer vier. Hier leistete Sven Behre gegen Soests Jens-Hendrik Hörmann heftige Gegenwehr, um am Ende aber doch mit 6:7 und 5:7 nur knapp den Kürzeren zu ziehen. Die ersten Sätze waren aus Westfalia-Sicht noch die stärksten. Auch für die Nummer eins Bob Huuskes. Er musste sich Florian Stephan nach 3:6 im ersten Durchgang in Satz Nummer zwei mit 1:6 geschlagen geben. Jan Unger verlor gegen Philipp Karwasz mit 5:7 und 0:6, Mannschaftsführer Oliver Eggers verließen nach einem 6:7 im ersten Satz gegen Florian Lemke dann die Kräfte und er gab den zweiten Satz mit 0:6 ab. Damit war nach den Einzeln der Sieg den Soester nicht mehr zu nehmen. Die Doppel wurden sogar von den Westerkappelnern noch geschenkt.
Westfalenliga Damen
Union Münster – W. Westerkappeln 4:2
Am Ende standen sie mit leeren Händen da, ein Punkt wäre aber ohne Zweifel für die Spielerinnen aus Westerkappeln in Münster drin gewesen. Fas alle Matches, ob Einzel oder Doppel, waren sehr eng. So musste sich Alexandra Preuß gegen Deborah Döring erst im dritten Satz geschlagen geben. 7:5 hatte Preuß den ersten Satz gewonnen, verlor danach erst im Tie-Break mit 6:7 und musste dann den dritten Satz mit 3:6 abgeben. Im Spitzeneinzel verlor Celine Beermann gegen „Schlag den Raab“-Kandidatin Ria Sabay nach 2:6 mit 6:7, Maja Trupkovic war dagegen mit 3:6 und 1:6 gegen Tina Kötter schon deutlicher unterlegen. Mareike Nietiedt hielt mit ihrem Zweisatzsieg (6;3, 6:3) gegen Carla Lindlar das Team noch im Rennen. Tatsächlich gelang dann auch dem Duo Trupkovic/Preuß mit einen 1:6, 7:5 und 10:7 über Pelster/Döring ein Erfolg im Doppel. Aber Beermann/Nietiedt mussten sich Sabay/Kötter in zwei Sätzen (2:6 und 4:6) geschlagen geben, so dass die Gastgeberinnen insgesamt mit 4:2 einen hart umkämpften Erfolg verbuchen konnten.
Verbandsliga Herren
RW Gevelsberg – W. Westerkappeln II 5:1
Nur einen Ehrenpunkt in den gar nicht erst mehr ausgespielten Doppeln, das war das einzige, was die Westerkappelner von ihrem Ausflug nach Gevelsberg mitbringen konnten. Einzig das Spitzeneinzel ging dabei über drei Sätze (Dirk Nubbemeyer verlor gegen Jan Medele mit 7:5, 2:6 und 2:6). Die anderen Matches waren am Samstag eine klare Angelegenheit für die Hausherren. Münsterlandliga Damen
W. Westerkappeln II – TG Emsdetten 3:3
Die Gastgeberinnen sorgten mit einer Personalie für Ärger bei den Gästen. Luisa Lichtenstein war an Position drei vorgesehen, konnte aber wegen einer Verletzung gar nicht spielen. Das sorgte bei Emsdettens Mannschaftsführerin Vera Fledder für Verdruss, was sie dann auch auf dem Spielberichtsbogen vermerkte. Das sei sportlich unfair, denn vor Spielbeginn hätte festgestanden, dass Lichtenstein nicht spielen würde, so Fledder. So sei die Spielerin an vier, Yvonne Hindersmann, auch nicht nachgerückt. Ob dieser Schachzug der Westerkappelnerinnen sich am Ende ausgezahlt hat, bleibt wohl dahin gestellt, immerhin erreichte die Mannschaft ein 3:3-Unentschieden gegen den vermeintlich stärksten Gegner dieser Saison. Corinna Nietiedt in zwei Sätzen und Yvonne Hindersmann in drei Sätzen gewannen ihre Einzel zum 2:2-Zwischenstand. Nietiedt/Coquette setzten sich danach im Doppel gegen die TG-Kombination V. Fledder/Löckermann mit 6:1 und 7:5 durch. Allerdings musste die Westfalia das zweite Doppel verletzungsbedingt verschenken, so kam es zum 3:3-Endstand. images/news-pics/150_1289844562.jpg
Corinna Nietiedt gewann ihr Einzel gegen Caroline Fledder knapp in zwei Sätzen. Am Ende trennten sie Westfalias zweite Damenmannschaft und TG Emsdetten 3:3.
Foto: Sonja Möller]]>

Taktische Spielchen

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